Am Nachmittag des 11. März wurde zwischen Kisselbach und Wiebelsheim im Rhein-Hunsrück-Kreis eine Leckage an einer Pipeline festgestellt. Zuvor war in der Umgebung Dieselgeruch wahrgenommen worden. Daraufhin wurden örtliche Feuerwehreinheiten, die Polizei sowie das Technische Hilfswerk alarmiert.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Kraftstoff über den Simmerbach abfließt, wurden auch im Landkreis Bad Kreuznach vorsorgliche Maßnahmen getroffen. In der Kreisverwaltung richtete der Landkreis die Koordinierungsstelle Katastrophenschutz ein, um die Situation zu verfolgen und bei Bedarf weitere Schritte einzuleiten.

Die Lageentwicklung wurde fortlaufend beobachtet und bewertet. Einheiten und Fremdfirmen wurden vorgeplant. In der Grenzregion zum Rhein-Hunsrück-Kreis wurden von der Feuerweh Messungen vorgenommen. Diese waren negativ. Gegen Mitternacht wurde der Betrieb der Koordinierungsstelle beendet.

Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, Alexander Roßkopf, bedankte sich bei den eingesetzten Kräften für ihren Einsatz.