Die Silvesternacht begann für die Polizei Kirn zunächst relativ ereignisarm. Den Auftakt machte gegen 18:30 Uhr ein Wildunfall zwischen Heimweiler und Limbach. Das beteiligte Reh rannte nach der Kollision mit dem PKW in den Wald davon, während am Fahrzeug leichter Sachschaden entstand.
Gegen 20:30 Uhr ereignete sich in der Turnstraße in Kirn vor einer dortigen Gaststätte eine Verkehrsunfallflucht. Hierbei kam es zur Berührung zwischen einem geparkten und einem ausparkenden Fahrzeug, wonach das Verursacherfahrzeug im Anschluss unerlaubterweise seine Fahrt fortsetzte. Durch einen aufmerksamen Zeugen und dank vorliegender Aufnahmen einer Überwachungskamera steht das Kennzeichen fest, es folgen weitere Ermittlungen zur endgültigen Klärung der Umstände.
Um 00:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte hiesiger Dienststelle gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr nach Staudernheim alarmiert. Dort war eine unklare Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem leerstehenden Gebäude brannte. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr zeitnahe gelöscht werden. Die Polizei hat hinsichtlich der Brandursache die Ermittlungen aufgenommen.
Zeitgleich musste eine andere Streifenbesatzung auf der B41 in Höhe der Ortslage Monzingen mehrere brennende Feuerwerkskörper beiseite räumen, um eine Behinderung übriger Verkehrsteilnehmenden zu vermeiden. Hinweise zu Verantwortlichen liegen nicht vor. Im weiteren Verlauf der Nacht nahm die Frequenz der Ereignisse spürbar zu. So wurde mehreren augenscheinlich alkoholisierten Personen geholfen, die Nachbardienststelle PI Bad Kreuznach unterstützt sowie bei einzelnen Streitigkeiten eingeschritten.
Bis in die frühen Morgenstunden sind der Polizei Kirn erfreulicherweise keine Straftaten im unmittelbaren Zusammenhang mit Silvester bekanntgeworden.